Besonders beeindruckt hat die Abgeordneten ein Projekt in der Fachschule für Sozialwesen der Lebenshilfe. In der Ausbildung der Heilerziehungspflege übernehmen Menschen mit Behinderung die Rolle von Co-Referenten und schlüpfen als Experten in eigener Sache in die Rolle von Lehrenden. Das Projekt wird derzeit über die Aktion Mensch gefördert und gemeinsam wurde überlegt, wie das von den Auszubildenden geschätzte Programm fortgesetzt werden könne.
Felix Martin erklärt: „Auch auf dem Arbeitsmarkt sind Menschen mit Behinderung nicht wegzudenken. Die Werkstätte sind große Arbeitgeber mit einer vielfältigen Palette aus Produkten und Dienstleistungen. Aber auch außerhalb der Werkstätte sollen Menschen mit Behinderung die Chance haben, beruflich aktiv zu sein. Die Co-Referenten der Marburger Lebenshilfe kennen sich als Experten in eigener Sache bestens mit den eigenen Lebensumständen aus. Sie sind ein tolles Beispiel dafür, dass uns ein Perspektivwechsel guttut.“