Wohnortnahe Anlaufstellen für Familien

Hessen fördert fünf Familienzentren im Werra-Meißner-Kreis

Werra-Meißner-Kreis: Erstmals werden 200 Familienzentren durch das Land Hessen gefördert – so viele wie noch nie. Dazu gehören neben dem Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf auch der Soziale Stadtteilladen Heuberg, die Familienbildungsstätte in Eschwege sowie die Arche in Hessisch Lichtenau und die Pusteblume in Witzenhausen. In den letzten Jahren ist die Anzahl der geförderten Familienzentren erheblich gestiegen, mittlerweile stehen für sie mehr als 3,5 Millionen Euro zur Verfügung.  

„Familie bedeutet Zusammenhalten, füreinander Verantwortung übernehmen. Da sie oft Dreh- und Angelpunkt unseres Lebens sind, hat das Land zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht, die Familien helfen, ihren Alltag erfolgreich zu meistern. Unsere Familienzentren sind Anlaufstellen mit hilfreichen Angeboten für die Familien vor Ort. Alleine im Werra-Meißner-Kreis werden fünf Familienzentren gefördert und ermöglichen Familien so eine wohnortnahe Anbindung“, freut sich Felix Martin, lokaler Landtagsabgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen. „Das Land Hessen hat die jährliche Förderung um 5.000 Euro aufgestockt, so können Familienzentren mit bis zu 18.000 Euro unterstützt werden. Und wir haben eine Landesservicestelle eingerichtet, die die inzwischen 200 lokalen Zentren vernetzt, Aktive fortbildet und gute Ideen weiterträgt. Damit unterstreichen wir erneut den hohen Wert, den wir unseren Familien beimessen.“

Das Familienzentrum Bad Sooden-Allendorf versteht sich als Solidaritätsgemeinschaft für Familien und ist inzwischen eine unverzichtbare Anlaufstelle im sozialen Netzwerk.
Der Soziale Stadtteilladen auf dem Heuberg bietet neben Sprachkursen und warmen Mittagessen auch viele Angebote für Kinder an.
Die Familienbildungsstätte unterstützt mit vielfältigen Angeboten Familien, Kinder und Senioren in ihrem Lebensalltag und in besonders belasteten Situationen.
Die Arche in Hessisch Lichtenau setzt sich für Menschen ein, die in soziale Not geraten sind, verteilt Lebensmitteln und Bekleidung. Neu ist auch ein Beratungsangebot für Frauen in Zusammenarbeit mit dem Jobcenter.

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